Warum ein weiterer Patientenratgeber

für den Krankenhausaufenthalt?

Warum ein Klinikkompass-Ratgeber?

Es gibt zwar schon zahlreiche Ratgeber und Internetangebote. Aber viele Informationen, die für Patientinnen und Patienten, welche vor einem Krankenhausaufenthalt stehen, relevant sind, sind verstreut und auch oft erst durch eine langwierige Suche im Internet oder in einer Buchhandlung zu finden.

Aber leider gab es kein Angebot, dass die wichtigsten Informationen zusammengetragen, gebündelt und auf den Punkt gebracht hat.

Diesen Wunsch hat der Klinikkompass

Er möchte eine

  • erste Anlaufstelle und eine

  • erste Informationsquelle

für Klinikpatienten sein, damit für Sie eine schnelle Orientierung möglich ist

 

 

Dazu hat Martin Huber, Autor des Klinikkompasses, zahlreiche Informationen von Internetseiten,

wie zum Beispiel von

https://www.weisse-liste.de/de

https://flexikon.doccheck.com

https://www.aps-ev.de/

http://www.patienten-universitaet.de/

aufbereitet, einer kritischen Bewertung unterzogen und aus der Perspektive der persönlichen Krankenhauserfahrung beleuchtet.

sowie auch entsprechende

konstruktiv kritisch durchgesehen, siehe Literatur.

Ziele 

  • Informationen für einen Krankenhausaufenthalt auf den Punkt bringen

  • Das Miteinander zwischen allen beteiligten Akteuren in einer Klinik, also Patienten, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, etc. stärken

  • Selbstbewusstsein von Patienten steigern

für Patientinnen und Patienten

  • konkrete und umfassende Informationen zum Krankenhausaufenthalt auf den Punkt gebracht

  • Übersicht an wichtigen Internetquellen, die den Klinikaufenthalt erleichtern

  • aktive Rolle

  • Ein verstärktes Verständnis für Ärzte, Pflegekräfte, andere Berufsgruppen und die Abläufe im Krankenhaus

 

 

 

 

für Ärztinnen und Ärzte

  • Zeitersparnis, da Patienten wesentliche Informationen im Vorfeld erhalten

  • Patienten sind noch motivierter und beteiligen sich aktiv am Genesungsprozess

  • Dadurch ist eine höhere Patientenzufriedenheit möglich

 

 

 

für Pflegekräfte

  • Zeitersparnis, da Patienten wesentliche Informationen im Vorfeld erhalten

  • Pflegekräfte können sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren und besonders die Patienten in den Blick nehmen, die besondere Pflege benötigen
  • Dadurch ist eine höhere Patientenzufriedenheit möglich

für Vertreter der Kostenträger, wie Krankenkassen

  • durch die aktive Rolle der Patienten und deren Selbstverantwortung werden sie wieder schneller gesund und können früher entlassen werden

  • dadurch können Kosten für die Krankenhausbehandlung eingespart werden

für Vertreter der Pharmabranche

  • durch die aktive Rolle der Patienten und der konstruktiven Auseinandersetzung mit ihrer Erkrankung sind sie sich der konsequenten Einnahme von Arzneimitteln bewusst.

  • Patienten entwickeln weniger Komplikationen

 

für Politiker und Verantwortliche in den Kommunen

Vision 

  • Patienten erhalten von Ihrer Klinik, Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Hausarzt einen Klinikkompass bzw. eine auf die Patientenperspektive zugeschnittene Patientenakte (es muss nicht "Der Klinikkompass" sein), der sie zusätzlich auf den Krankenhausaufenthalt vorbereitet und begleitet. Gerne kann sich daraus eine App für Smartphone und Tablett entwickeln.

  • Patienten können wichtige Informationen in Checklisten eintragen.

  • Diese Informationen können auch Kliniken und das Therapeutische Team nutzen.

  • Apps und Programme, die Patienten während des Krankenhausaufenthaltes unterstützen, können zentral aufgerufen werden.

Aus der Erfahrung als Krankenhauspatient möchte ich Anregungen bieten, zur Diskussion anregen und Akteure, Patienten und Angehörige zum Handeln auffordern. Der Klinikkompass soll dafür nicht die Lösung sein, sondern eine Initialzündung für weiterführende Projekte, die Patienten und alle am Behandlungsprozess in Kliniken beteiligten Akteure noch mehr zusammenbringt.

Initiator des Projekts "Der Klinikkompass www.klinikkompass.info"

Martin Huber

Jahrgang 1970

Der Autor, Martin Huber, litt an einem Kopftumor, der lange Jahre unerkannt blieb, was mit einem langwierigen Leidensweg mit Symptomen, wie massivem Schwindel, innerer Unruhe, Schluckbeschwerden, Ohrgeräuschen (Tinnitus) und einer Gesichtsnervreizung mit stärksten Schmerzen (Trigeminusneuralgie) verbunden war.

Der Tumor, glücklicherweise gutartig, wurde im April 2018 in der Neurochirurgie der Universitätsklinik Freiburg erfolgreich operiert.

Der Autor schlüpfte dadurch hautnah in die Patientenrolle. Dieser Perspektivenwechsel eröffnete ihm einen direkten Blick auf die Situation von Patienten in der Klinik und lieferte ihm viele wertvolle Impulse für dieses Buch.

Martin Huber selbst ist von Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger und als Diplom Pflegepädagoge in der Ausbildung von angehenden Pflegekräften in der Altenpflege sowie Gesundheits- und Krankenpflege am Oekumenischen Institut für Pflegeberufe in der Ortenau gGmbH in Offenburg engagiert.

Als Berufsschullehrer hat er im Rahmen der Begleitung von Auszubildenden in der Pflege vielfältigen Einblick in die pflegerische und ärztliche Praxis in unterschiedlichen Kliniken und Fachdisziplinen.

Er organisiert Wundexpertenkurse nach Richtlinien der ICW (Initiative Chronische Wunden) und Fachtage für Pflegekräfte, Ärzte und weitere Gesundheitsfachberufe an der Akademie für Gesundheitsberufe und Wundmanagement (Therapiezentrum Chronische Wunden Ortenau) in Lahr.

Berufspolitisch ist er im Katholischen Pflegeverband und im Landespflegerat Baden-Württemberg engagiert.

Stand: April 2020

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Dieser Patientenratgeber liefert hilfreiche Tipps und Checklisten für den Klinikaufenthalt und zeigt auf, was bei Untersuchungen, einer Operation und bei einer Visite wichtig ist.

 erstellt am 10.08.2019 Aktualisierung am 02.07.2020

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