P wie Prävention

Immunabwehr stärken und mobilisieren

Die Immunabwehr mobilisieren in 2 Min. (Erklärfilm)

zum Video auf www.simpleshow.com:

https://videos.mysimpleshow.com/5ENYTd80f3

Wie kann ich meine Immunabwehr stärken?
  • Sich vitaminreich ernähren

  • das richtige in der richtigen Menge trinken

  • Mentale Stärke und positive Gedanken

  • lassen neue Energie tanken

  • dann kann sich mein Körper gegen Krankheitserreger wehren

Denken, fühlen, handeln

  1. Mein Bewertungen beeinflusst meine Gedanken

  2. meine Gedanken beeinflussen wie ich mich fühle

  3. meine Gefühle beeinflussen mein Handeln

 

Wir alle kennen sich selbsterfüllende Prophezeihungen. So wie wir unsere Umwelt, die Menschen, denen wir begegnen, wahrnehmen, entwickeln sich bei uns Gedanken, die unsere Annahmen bestätigen. Wir streben nach Harmonie, nach Stimmigkeit. Alles was unsere Wahrnehmung stört, wird aussortiert.

Denken wir, dass das Krankenhaus ein Ort mit vielen multiresistenten Keimen ist, die nur darauf warten, mich zu befallen, entwickeln sich Ängste vor dem Klinikaufenthalt. Wir nehmen nur wahr, wenn sich ein Arzt nicht desinfiziert und sind verunsichert. 

Ich entwickle Ängste

Stresshormone werden ausgeschüttet, meine Immunabwehr wird gedrosselt.

Wir können andererseits das anders bewerten:

  • Bewertung: In Kliniken ist das Thema Hygiene wichtig ist und alles Mögliche unternommen wird, um Infektionen zu verhindern.

  • Gedanken: Ich sehe, wie sich Ärzte und Pflegekräfte die Hände desinfizieren und weitere hygienische Maßnahmen ergreifen

  • Gefühle: Ich fühle mich sicher und positiv gestimmt

  • Handeln: Ich bin motiviert. Meine Immunabwehr wird mobilisiert

 

Ernährung für das Immunsystem

Eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung hat Einfluss auf unser gesamtes Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Natürlich profitiert auch unser Immunsystem von einer guten Nährstoffversorgung, denn dann hat unser Körper viele Möglichkeiten, sich gegen Krankheitserreger erfolgreich zur Wehr zu setzen.

Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), täglich mindestens

  • 3 Portionen Gemüse und

  • 2 Portionen Obst zu essen.

 

Mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen können Sie Ihre Abwehr auch ganz gezielt unterstützen:

Vitamin C 

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist das bekannteste Vitamin, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Auch während und nach intensiver körperlicher Betätigung trägt Vitamin C zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, wenn zu der empfohlenen Tagesdosis zusätzlich 200 mg eingenommen werden. 

Zu den guten Vitamin C - Lieferanten zählen

  • Zitrusfrüchte, wie Kiwi aber auch

  • Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl oder Rosenkohl.

Täglich sollten zwischen 100-200 mg Vitamin C gegessen werden. 

Vitamin D

Das Schlüsselhormon des Immunsystems
Eigentlich ist das Vitamin D gar kein Vitamin, sondern die Vorstufe eines Hormons, das der menschliche Körper durch die regelmäßige Einwirkung von Sonnenlicht auf die Haut selbst bilden kann.

Diese Eigenproduktion reicht jedoch häufig besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht aus, gerade dann, wenn das Immunsystem besonders gefordert wird. 

Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln in höheren Mengen vorhanden. Gute Quellen sind

  • fetthaltige Seefische,

  • Kalbfleisch und

  • Eier, aber auch

  • Pilze und

  • Avocados zählen dazu.

Aroniabeere

Kennen Sie schon Aroniabeeren?

Diese „Power-Beere“ kannte bis vor ein paar Jahren noch kaum jemand in Deutschland. Die kleine, aus Nordamerika stammende Aroniabeere hat es aber in sich: Die Aronia besitzt bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide), die sogenannten Anthocyanen. Diese sorgen für die violette, fast schwarze Färbung der Aroniabeere.

Grundsätzlich gilt: Je dunkler die Beeren, desto höher ist ihr Anthocyangehalt.

Anthocyanidingehalt (pro 100 g) von Beeren:
• Aroniabeeren: 800 mg
• Süßkirschen 180 mg
• Weintrauben, blau 165 mg
• Erdbeere 30 mg

Die kleine Beere ist zum Naschen zwischendurch nicht geeignet, dafür ist sie viel zu sauer und herb im Geschmack. Jedoch lässt sie sich wunderbar in einem Früchtetee oder im leckereren Früchtequark genießen. Die meisten Aronialiebhaber trinken den Presssaft gerne pur.

Jedoch ist auch eine Verdünnung mit anderen Obstsäften beliebt.

Tipps um das Immunsystem zu stärken

Es gibt aber auch andere Faktoren, die dazu beitragen können, unsere Abwehrkräfte zu unterstützen:

Hände waschen

Viren werden häufig beim Händeschütteln oder beim Griff an die Türklinke, Einkaufswagen usw. übertragen. Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Waschen Sie sich mehrmals täglich mit warmen Wasser und Seife die Hände.

Trinken Sie ausreichend! 

Durch die trockene Luft im Krankenzimmer trocknen unsere Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum leider aus. Dadurch ist die natürliche Barriere für Viren und Bakterien eingeschränkt. Achten Sie daher unbedingt darauf, täglich mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Achten Sie auf Ihre Vorerkrankungen und fragen Sie, ob Sie eine sogenannte Trinkmengenbegrenzung haben (Z. Bsp. bei Herzerkrankungen)

Regelmäßig lüften

Durch Öffnen von Fenstern und Türen sorgen Sie für einen gesunden Luftaustausch. Wenige Minuten reichen schon, um frische, sauerstoffreiche Luft gegen alte virenreiche Luft aus geschlossenen Räumen auszutauschen.

Bewegung an der frischen Luft: 

Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und hält unsere Schleimhäute feucht. 3 Mal pro Woche für eine halbe Stunde laufen oder walken reichen schon aus. Achten Sie in der feuchtkalten Jahreszeit auf geeignete Kleidung. Bei Anzeichen einer Erkältung sollten Sie keinen anstrengenden Sport mehr treiben!

Nutzen Sie den Klinikpark falls Ihnen das möglich ist.

Bloß kein Stress! 

Legen Sie nach Möglichkeit öfter mal eine kurze Pause, machen Yoga oder nehmen ein heißes Entspannungsbad. Versuchen Sie 8 Stunden pro Nacht zu schlafen, denn nur ein ausgeruhter Körper kann neue Antikörper produzieren.

Gesunde Darmflora

Der Darm und das Immunsystem stehen in enger Verbindung, denn ungefähr 80 % der Immunzellen sind im Darm angesiedelt. Eine gesunde Darmflora ist für ein effektives Immunsystem also besonders wichtig.

Alkohol und Nikotin

Tatsächlich schwächen Alkohol und Nikotin das Abwehrsystem. Bei einem Rausch wird unser Immunsystem für mindestens 24 Stunden deaktiviert. Nikotin schwächt die Funktion bestimmter weißer Blutkörperchen stark ein, so dass es Krankheitserreger

leichter haben.

Meiden Sie Menschenmengen! 

Natürlich steigt bei vielen Menschen das Risiko auf einen Erkälteten zu stoßen, der Viren per Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen verteilt. Dagegen können wir uns kaum schützen, vermeiden Sie aber nach Möglichkeit engeren Körperkontakt wie Hände geben oder Umarmungen.

Schlaf

Unsere Abwehrkräfte hängen eng mit der Qualität und der Dauer unseres Schlafes zusammen. Denn während wir schlafen, werden im Körper große Mengen an immunaktiven Stoffen ausgeschüttet und stärken unser Abwehrsystem.  

Quellen:

https://www.doppelherz.de/gesundheitsratgeber/staerken-sie-ihr-immunsystem/

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 erstellt am 10.08.2019 Aktualisierung am 02.07.2020

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